Aktuelles

Immobilienverwalter tagten in Frankenthal

Erfolgreiches Verwalterforum zum Thema „Mietrecht“ im CongressForum

Mit einem interessanten Tagesevent rund um das Mietrecht startete der Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (VDIV-RPS) in das Veranstaltungsjahr 2019. Bei vier großen Verwalterforen in Frankenthal, Saarbrücken und Mainz werden Immobilienverwalter und –interessierte in den kommenden Monaten wieder umfassend über aktuelle und rechtliche Themen aus der Immobilienwelt informiert. Startschuss war heute in Frankenthal. Einen Tag lang drehte sich im CongressForum alles um das „Aktuelle Mietrecht aus Sicht der Verwalterpraxis“ und die vielen kleinen Fragezeichen rund um die Geschäftsraummiete, Instandhaltung sowie Umlage und Abrechnung von Betriebskosten.

Experten des Tages waren die Fachanwälte Ruth Breiholdt und Dr. jur. Ralf Heydrich: Ihre Fachvorträge sorgten bei den Teilnehmern für Aufklärung über die neueste Rechtsprechung sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Arbeitsalltag einer Immobilienverwaltung. So wurden beispielsweise beim Vortrag über die Geschäftsraummiete Besonderheiten der Mietsicherheit, Möglichkeiten und Grenzen der Abwälzung von Reparaturen und ihrer Kosten angesprochen; beim Thema Betriebskosten ging es unter anderem um die korrekte Umlage neu entstandener Betriebs- oder aperiodischer Kosten. Angelika Neubauer, Vorstandsmitglied im VDIV Rheinland-Pfalz-Saarland e.V.: „Immobilienverwalter haben jede Menge Gesetze und Rechtsvorschriften zu beachten. In unserem Arbeitsalltag spielt dabei vor allem das schnelllebige Mietrecht eine große Rolle. Mit aktuellen Themen aus der neusten Rechtsprechung möchten wir unsere Besucher nicht nur mit trockener Rechtstheorie informieren, sondern sie auch fit für die Praxisarbeit machen. Da die Unsicherheit rund um die Datenschutzgrundverordnung immer noch groß ist, war uns besonders wichtig, in einem extra Vortrag dabei das Thema Datenschutz im Mietrecht noch einmal auf die Agenda zu setzen.“

Viele Immobilienverwalter aus der Rhein-Neckar-Pfalz-Region folgten der Einladung, besuchten die Fachvorträge, trafen sich mit Kollegen und Experten zum Networking und informierten sich an den Ständen der begleitenden Ausstellung über das Angebot aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft.

Mit den kompakten Tipps und Informationen der Rechtsexperten auf den Veranstaltungen des VDIV-RPS stehen Immobilienverwalter immer auf der sicheren Seite. Das nächste Verwalterforum findet am 22. Mai in Saarbrücken statt. Dort dreht sich alles um das Thema „Miet- und WEG-Recht“.

Weitere Informationen über den Veranstaltungskalender des Verbandes und die Möglichkeit zur Anmeldung für Tagesworkshops oder Verwalterforen erhalten Interessierte auf der Internetseite des Verbandes unter www.vdiv-rps.de/veranstaltungen.

14.3.2019

Aktuelles

Neues WEG in Kraft

Heute ist das neue Wohnungseigentumsgesetz in Kraft getreten. Zahlreiche Bereiche wurden grundlegend neu gestaltet und stellen die Immobilienverwaltung endlich auf eine zukunftsfähige und wohl rechtssichere Basis. Das jahrelange Engagement des VDIV Deutschland, der sich mit Nachdruck für eine umfassende Novellierung des nicht mehr zeitgemäßen Regelwerks einsetzte, hatte Erfolg. Angefangen mit einem ersten Gutachten zur Harmonisierung von WEG- und Mietrecht im Jahr 2012 bis heute gab es keinen Verband, der sich so konsequent und beharrlich für eine Reform einsetzte wie der VDIV Deutschland. Immobilienverwaltungen können künftig effizienter agieren, wichtige energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden nicht länger durch die Blockadehaltung einzelner Eigentümer verhindert, die Rolle der rechtsfähigen Gemeinschaft wandelt sich grundlegend.

Anwalts- und Gerichtsgebühren steigen

Am 27. November hat der Bundestag einstimmig eine Anpassung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) beschlossen. Stimmt am 18. Dezember auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zu, werden die gesetzlichen Gebühren der Rechtsanwälte ab Beginn des kommenden Jahres um zehn Prozent steigen. Schon im September hatte das Bundeskabinett den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Justizkosten- und des Rechtsanwaltsvergütungsrechts beschlossen, sieben Jahre nach der letzten Gebührenanpassung. Auch die Gerichtskosten sollen um zehn Prozent steigen.

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