Aktuelles

Immobilienverwalter tagten im Frankenthaler CongressForum

Der Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (VDIV-RPS) veranstaltete in Frankenthal gestern sein letztes Verwalterforum des Jahres. Auf der Agenda des Tagesevents für Immobilienbesitzer und Hausverwalter aus der Rhein-Neckar-Region und Vorderpfalz stand das Wohnungseigentumsrecht. Viele Teilnehmer folgten der Einladung in das CongressForum, informierten sich über die aktuelle WEG-Rechtsprechung, besuchten die Fachausstellung mit Anbietern aus der Wohnungswirtschaft und diskutierten oder networkten mit Branchenkollegen. Erstmals präsentierten sich auch die „jungen Verwalter“ mit einem eigenen Stand der Öffentlichkeit. Das neue Gremium des VDIV-RPS möchte künftig verstärkt die jüngere Verwalter-Generation ansprechen und im Verband repräsentieren. Prof. Dr. Florian Jacoby, Forschungsstelle für Immobilienrecht an der Universität Bielefeld, präsentierte in seinen Vorträgen die nur auf den ersten Blick trocken wirkende Rechtstheorie anschaulich aus Sichtweise der Verwalterpraxis. Dabei thematisierte er neben den neuesten neusten BGH-Urteilen unter anderem den Umgang mit Störungen und Schäden in einer Wohnungseigentumsumlage und den Komplex E-Mobilität. Außerdem referierte Martin Kaßler, Geschäftsführer des VDIV Verband der Immobilienverwalter Deutschland e.V., über die Chancen und das Potential der Digitalisierung für Immobilienverwalter; Karin Mock-Kiel, Vertrieb svt Brandsanierung GmbH, berichtete über die Problematik von asbesthaltigen Putzen, Klebern und Spachtelmassen.

Die Veranstaltung mit Themen für den Arbeitsalltag eines Immobilienverwalters war mit 120 Teilnehmern ein voller Erfolg. Insgesamt besuchten auch 2019 wieder rund 1.000 Verwalter und in der Immobilienbranche tätige Unternehmer und Angestellte die Workshops, Verwalterforen und zahlreichen Sonderevents des VDIV-RPS. Markus Herrmann, geschäftsführender Vorstand, zieht zum Jahresende eine positive Veranstaltungsbilanz seines Landesverbandes: „Wir freuen uns, über die stets wachsende Resonanz und das tolle Feedback auf unsere Verbandsaktivitäten. Unser Anspruch ist es, Immobilienverwaltern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie vor allem unseren aktuell 115 Mitgliedern bei Events etwas Besonderes zu bieten. Priorität hat dabei natürlich der Informationstransfer unserer Fachexperten zu aktuellen Verwalterthemen. Darüber hinaus möchten wir unseren Besucher immer mal wieder zu spannenden, neuen Erlebnissen einladen oder unsere Veranstaltungen in einer ganz besonderen Location präsentieren. Highlight in diesem Jahr war da definitiv unser Verwalterforum in der OPEL ARENA in Mainz. Auch im kommenden Jahr warten auf unsere Mitglieder wieder zahlreiche informative und interessante Veranstaltungshighlights.“

Die Termine der Verwalterforen für 2020 stehen bereits fest. Los geht es am 11.März in Frankenthal mit dem Tagesthema „Mietrecht“. Die weiteren Veranstaltungen sind dann am 24. Juni (Saarbrücken, Miet- und WEG-Recht), am 23. September (Mainz, Miet- und WEG-Recht) und am 11. November (Frankenthal, WEG-Recht).

Weitere Informationen rund um das Veranstaltungsprogramm 2020 gibt es ab Dezember auf der Homepage www.vdiv-rps.de

14.11.2019

Aktuelles

Neues WEG in Kraft

Heute ist das neue Wohnungseigentumsgesetz in Kraft getreten. Zahlreiche Bereiche wurden grundlegend neu gestaltet und stellen die Immobilienverwaltung endlich auf eine zukunftsfähige und wohl rechtssichere Basis. Das jahrelange Engagement des VDIV Deutschland, der sich mit Nachdruck für eine umfassende Novellierung des nicht mehr zeitgemäßen Regelwerks einsetzte, hatte Erfolg. Angefangen mit einem ersten Gutachten zur Harmonisierung von WEG- und Mietrecht im Jahr 2012 bis heute gab es keinen Verband, der sich so konsequent und beharrlich für eine Reform einsetzte wie der VDIV Deutschland. Immobilienverwaltungen können künftig effizienter agieren, wichtige energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden nicht länger durch die Blockadehaltung einzelner Eigentümer verhindert, die Rolle der rechtsfähigen Gemeinschaft wandelt sich grundlegend.

Anwalts- und Gerichtsgebühren steigen

Am 27. November hat der Bundestag einstimmig eine Anpassung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) beschlossen. Stimmt am 18. Dezember auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zu, werden die gesetzlichen Gebühren der Rechtsanwälte ab Beginn des kommenden Jahres um zehn Prozent steigen. Schon im September hatte das Bundeskabinett den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Justizkosten- und des Rechtsanwaltsvergütungsrechts beschlossen, sieben Jahre nach der letzten Gebührenanpassung. Auch die Gerichtskosten sollen um zehn Prozent steigen.

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