Aktuelles

Frischer Wind und neue Ideen für die Immobilienbranche

„Die jungen Verwalter“ des Verbands der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. repräsentieren die moderne Verwaltergeneration der Zukunft

Kreativ, strategisch und innovativ: „Die jungen Verwalter“ sind das neue Gremium des Verbands der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (VDIV-RPS). Mit zeitgemäßen und dynamischen Ideen gestaltet ein engagiertes Team aus Berufseinsteigern und Nachwuchstalenten die Zukunft ihrer Branche künftig aktiv mit. Ziel ist es unter anderem, das oft etwas verstaubte Image des Immobilienverwalters aufzuwerten und nach den aktuellen Bestandsverwaltern die nächste Generation moderner Immobilienverwalter einzuleiten. Joshua Kehry (Verbeg Immobilienverwaltung GmbH, Ludwigshafen) über die Gründungsidee der jungen Verwalter: „Mein Vater (Anm. Oliver Philipp Kehry) ist selbst Geschäftsführer einer großen Hausverwaltung und war viele Jahre Vorstandsvorsitzender im VDIV-RPS. So bekam ich schon als Jugendlicher Kontakt mit den vielfältigen Aufgaben eines Immobilienverwalters, sah hier meine berufliche Zukunft. Leider fehlt der Branche qualifizierter Nachwuchs. Um das zu ändern, wollen wir die Arbeit des Immobilienverwalters aktiv ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und für junge Menschen bei der Berufswahl interessanter machen.“ Das Gründungsteam komplettieren Jan Hennig (Frank Hennig Hausverwaltung, Kaiserslautern), Norman Palm (Saar-Pfalz-Hausverwaltungen Palm GmbH, Bechhofen) und Alisa Neubauer (VR Immobilienmanagement GmbH, Landau und Dirmstein) - alle wie Joshua Kehry junge Berufseinsteiger, die in Verwalterfamilien aufgewachsen sind.

Das Gremium ist direkt in den Landesverband integriert, möchte sich mit eigenen Ideen und modernen Themen in die Verbandsarbeit einbringen und den Vorstand unterstützen. Als erste Anlaufstelle für junge Verwalter in Rheinland-Pfalz und im Saarland fördern sie künftig den Erfahrungsaustausch von Berufsstartern untereinander – modern und zeitgemäß: Über Instagram werden die Follower über die neuesten Verbandsaktivitäten auf dem Laufenden gehalten; eine Art Kummerkasten bietet jungen Mitarbeitern, Azubis und Studenten bei Problemen die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme und persönlichen Unterstützung. Die jungen Verwalter präsentieren sich mit einem eigenen Stand auf allen großen Verbandsveranstaltungen, erstmals am 13. November beim Verwalterforum in Frankenthal. Auch Startups und kleinere Unternehmen sollen hier regelmäßig die Chance erhalten, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Stichwort Nachwuchssuche: Digitalisierung, neue Gesetze und die dynamische Entwicklung am Wohnungsmarkt erhöhen die Anforderungen, machen den Arbeitsalltag eines Immobilienverwalters vielfältig und abwechslungsreich. Längst geht es nicht mehr nur um das klassische Verwalten von Immobilien. Bei Ausbildungsmessen in Rheinland-Pfalz und im Saarland möchten die jungen Verwalter gemeinsam mit Partnerunternehmen Schulabgängern auf lockere Art und Weise die Vorzüge eines modernen Jobs mit Zukunft näherbringen und neue Auszubildende und Studenten anwerben.  Markus Herrmann, geschäftsführender Vorstand im VDIV-RPS: „Die Idee einer eigenen Plattform für den Verwalternachwuchs begeisterte unseren Vorstand auf Anhieb. Das Ziel muss es immer sein, jungen Menschen Raum für Visionen und innovative Ideen zu geben, die Hausverwalter von morgen zu fördern und unseren Landesverband für die jüngere Generation interessant und attraktiv zu machen.“

Der VDIV-RPS vereint als moderner Verband zwei Generationen unter einem Dach. Er ist für traditionelle Wohnungseigentums- und Mietverwalter und für junge Nachwuchstalente eine zentrale Plattform zum gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch, zur regelmäßigen Aus- und Fortbildung und zur Imagestärkung des Berufsbildes des Wohnimmobilienverwalters. Markus Herrmann: „Dank des neuen Gremiums und den vielen Zukunftsideen unseres motivierten Nachwuchses ist unser Verband für die steigenden Herausforderungen an eine Branche im Wandel bestens gerüstet. Wir hoffen, dass unser Engagement auch für andere Landesverbände und weitere Unternehmen Vorbild sein kann. Viele Firmen suchen händeringend nach qualifiziertem Fachpersonal. Die Investition in motivierten Verwalternachwuchs wird sich unserer Meinung für die gesamte Branche garantiert auszahlen.“

Das Team der jungen Verwalter freut sich über weiteren Zuwachs. Neben Ideen und Visionen sollten Interessierte unter 35 Jahre alt und bei einem Mitgliedsunternehmen des Landesverbandes beschäftigt sein.

Weitere Informationen sind über den Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. unter office@vdiv-rps.de oder direkt bei den jungen Verwaltern (post@vdiv-jungeverwalter.de) erhältlich.

16.10.2019

Aktuelles

Neues WEG in Kraft

Heute ist das neue Wohnungseigentumsgesetz in Kraft getreten. Zahlreiche Bereiche wurden grundlegend neu gestaltet und stellen die Immobilienverwaltung endlich auf eine zukunftsfähige und wohl rechtssichere Basis. Das jahrelange Engagement des VDIV Deutschland, der sich mit Nachdruck für eine umfassende Novellierung des nicht mehr zeitgemäßen Regelwerks einsetzte, hatte Erfolg. Angefangen mit einem ersten Gutachten zur Harmonisierung von WEG- und Mietrecht im Jahr 2012 bis heute gab es keinen Verband, der sich so konsequent und beharrlich für eine Reform einsetzte wie der VDIV Deutschland. Immobilienverwaltungen können künftig effizienter agieren, wichtige energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden nicht länger durch die Blockadehaltung einzelner Eigentümer verhindert, die Rolle der rechtsfähigen Gemeinschaft wandelt sich grundlegend.

Anwalts- und Gerichtsgebühren steigen

Am 27. November hat der Bundestag einstimmig eine Anpassung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) beschlossen. Stimmt am 18. Dezember auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zu, werden die gesetzlichen Gebühren der Rechtsanwälte ab Beginn des kommenden Jahres um zehn Prozent steigen. Schon im September hatte das Bundeskabinett den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Justizkosten- und des Rechtsanwaltsvergütungsrechts beschlossen, sieben Jahre nach der letzten Gebührenanpassung. Auch die Gerichtskosten sollen um zehn Prozent steigen.

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