Aktuelles

Abstimmung in Sekundenschnelle per Tastendruck

Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. bietet neue Abstimmungstechnologie für Eigentümerversammlungen

Immobilienverwalter kennen es aus ihrem Arbeitsalltag: Komplexe Abstimmungsverfahren stehen bei nahezu jeder Eigentümerversammlung auf der Agenda. Nicht selten sind Resultate knapp und das Ergebnis muss aufwändig ausgezählt und detailliert geprüft werden. Dieser Prozess und die folgenden Debatten rund um die Beschlussfindung ziehen Versammlungen in die Länge und erfordern bei Eigentümern und Versammlungsleiter starke Nerven. Der Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (VDIV-RPS) gibt seinen Mitgliedern in Zeiten des digitalen Fortschritts ein neues technisches Hilfsmittel an die Hand, um Entscheidungen auf Eigentümerversammlungen künftig einfach, schnell und transparent herbeizuführen.

Ergebnisse in Rekordzeit – Das Plus für jede Eigentümerversammlung

Auf größeren Veranstaltungen wie Parteitagen oder Aktionärsversammlungen setzen sich mobile Abstimmungssysteme gegenüber traditionellen Verfahren (Handzeichen, Wahlurne) zunehmend durch. Ihr Einsatz garantiert klare, unanfechtbare Resultate und die Einhaltung eines oft straffen Tagungszeitplans. Auch der Vorstand des VDIV-RPS investierte jetzt in diese moderne Technik. Das Team um Oliver Philipp Kehry und Markus Herrmann möchte seinen Mitgliedern so einen Mehrwert für den Ablauf ihrer Eigentümerversammlungen bieten.

Die drahtlosen Funk-Mini Keypads sind bereits bei kleinen Eigentümerversammlungen mit einer überschaubaren Teilnehmerzahl einsetzbar. Das bedienungsfreundliche System lässt sich ohne größeren Aufwand an jedem Veranstaltungsort einfach und effektiv einrichten: Die Basisstation empfängt und verarbeitet Signale aller an die stimmberechtigte Personen ausgehändigten Keypads mit einer Reichweite von bis zu 80 Metern. Oliver Philipp Kehry, Vorstandsvorsitzender im VDIV-RPS: „Die Praxis zeigt, dass sich die Geräte auch von weniger technikaffinen Nutzern nach einer kurzen Testabstimmung zu Beginn jeder Veranstaltung leicht bedienen lassen. Die Sender sind kleiner als eine Kreditkarte und bieten dank verschiedener Tastenfelder verschiedene Abstimmungsvarianten. Für Hausverwalter ist das ein toller Effekt, da wir neben der Verabschiedung des Wirtschaftsplans so beispielsweise auch über die Farbgestaltung für eine Außenfassade abstimmen können.“

Für einfache Entscheidungen (z.B. Wirtschaftsplan) stehen die Tasten „ja, nein und Enthaltung“ zur Verfügung, bei Abstimmungen mit Mehrfachauswahl (z.B. Reparaturverfahren) können bis zu 5 Tasten („1-5 und A-E“) mit verschiedenen Alternativpositionen belegt werden. Über den „Senden“-Button landen die Stimmen nach Freischaltung des Gerätes auf dem Rechner des Versammlungsleiters, werden innerhalb einer Sekunde verarbeitet und ausgewertet. Die Resultate bieten nach der Abstimmung keine Grundlage für Diskussionsbedarf, der Versammlungsleiter kann direkt zu einem neuen Tagesordnungspunkt übergehen. Dank der langlebigen Batterieleistung mit Verbrauchsanzeige garantieren sie einen zuverlässigen Einsatz im Verwalteralltag; die Angst eines plötzlichen Systems- oder Batterieausfalls inmitten einer Versammlung oder gar Abstimmungsphase ist unbegründet.

Investition mit Mehrwertgarantie

Gegen eine kleine Bearbeitungspauschale können Mitgliedsunternehmen die Geräte zum jeweiligen Wunschtermin in der benötigten Stückzahl anmieten. Markus Herrmann, geschäftsführender Vorstand im VDIV-RPS: „Die mobilen Keypads haben bei Eigentümerversammlungen bereits nach wenigen Einsätzen ihren Mehrwert unter Beweis gestellt. Sind Eigentümer und Versammlungsleiter früher mit Respekt und etwas Ungewissheit in eine komplexe Abstimmungsrunde gegangen, läuft das jetzt ganz entspannt. Die anonym übermittelten Ergebnisse sind zuverlässig und transparent, werden im Protokoll schriftlich festgehalten, fertig. Auch den Imagegewinn sollte dabei nicht unterschätzt werden. Der Einsatz eines derartig modernen Hilfsmittels unterstreicht bei Kunden die Kompetenz einer modernen Hausverwaltung.“

Die Testphase in der Verwalterpraxis zeigt: das Gerät bietet einiges mehr als „nur“ die Herbeiführung eines Abstimmungsergebnisses. Der Einsatz der technischen Hilfsmittel kann Diskussionen oder Debatten anregen, Probleme und festgefahrene Diskussionen lösen, Zwischenabstimmungen ermöglichen und den Weg der Entscheidungsfindung beschleunigen. Zudem ist die Abstimmung per Tastendruck für viele Anwender „etwas Neues“, weckt Neugier und sorgt für Spaß und Abwechslung. Neben der Bereitstellung an die Mitglieder wird der VDIV-RPS die Mini Keypads daher künftig auch zur Auflockerung des Vortragsprogramms bei Verwalterforen oder bei der jährlichen Mitgliedsversammlung im Einsatz haben.

12.2.2019

Aktuelles

Neues WEG in Kraft

Heute ist das neue Wohnungseigentumsgesetz in Kraft getreten. Zahlreiche Bereiche wurden grundlegend neu gestaltet und stellen die Immobilienverwaltung endlich auf eine zukunftsfähige und wohl rechtssichere Basis. Das jahrelange Engagement des VDIV Deutschland, der sich mit Nachdruck für eine umfassende Novellierung des nicht mehr zeitgemäßen Regelwerks einsetzte, hatte Erfolg. Angefangen mit einem ersten Gutachten zur Harmonisierung von WEG- und Mietrecht im Jahr 2012 bis heute gab es keinen Verband, der sich so konsequent und beharrlich für eine Reform einsetzte wie der VDIV Deutschland. Immobilienverwaltungen können künftig effizienter agieren, wichtige energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden nicht länger durch die Blockadehaltung einzelner Eigentümer verhindert, die Rolle der rechtsfähigen Gemeinschaft wandelt sich grundlegend.

Anwalts- und Gerichtsgebühren steigen

Am 27. November hat der Bundestag einstimmig eine Anpassung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) beschlossen. Stimmt am 18. Dezember auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zu, werden die gesetzlichen Gebühren der Rechtsanwälte ab Beginn des kommenden Jahres um zehn Prozent steigen. Schon im September hatte das Bundeskabinett den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Justizkosten- und des Rechtsanwaltsvergütungsrechts beschlossen, sieben Jahre nach der letzten Gebührenanpassung. Auch die Gerichtskosten sollen um zehn Prozent steigen.

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