Veranstaltungen des VDIV-RPS

W-8 WEG-Recht in der Praxis - Grundlagen I

Termin:

Dienstag, 29. Oktober 2019; 10:00 - 17:00 Uhr

Ort:

Pfalzhotel Asselheim, Holzweg 6-8, 67269 Grünstadt-Asselheim

Referent/en:

Eva Karcher

Gebühr:

149,00 EUR netto - Mitglieder des VDIV-RPS und der DDIV-Landesverbände
199,00 EUR netto - Nichtmitglieder
Auszubildende/Praktikanten zahlen bei Nachweis den halben Preis.

Zielgruppe:

Führungskräfte, Mitarbeiter/innen, Quereinsteiger/innen, Auszubildende, Praktikanten

Inhalte:

Der erste von zwei WEG-Intensivworkshops ist ausgerichtet auf die allgemeinen Grundlagen des Verwalterhandelns. Thematisch geht es um Schaffung und Vertiefung von Know-How für das Tagesgeschäft in der WEG-Verwaltung. Die entscheidenden Leistungsbereiche werden in jeder Hinsicht kompakt und konzentriert vermittelt. Als Teilnehmer/in erhalten Sie eine breite, in die Praxis umsetzbare Wissensbasis. Diese wird anhand von konkreten Beispielen und Alltagsfällen illustriert.

Inhalt/Schwerpunkte:
  • Zum Aufbau und Inhalt des Verwaltervertrages; Gerichtsentscheidungen zur Verwalterhaftung.
  • Entstehung und Begründung von Wohnungseigentum; wirksame Regelungen in der Teilungserklärung, nichtige Vereinbarungen.
  • Neuere Rechtsprechung zur Unterscheidung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Einzelheiten zu Miteigentumsanteilen und was Sondernutzungsberechtigte tun dürfen oder lassen müssen.
  • Zum Umgang mit Erwerbern/die Zustimmung bei der Veräußerung.
  • Kompetenz bei Versammlung und Beschlussfassung - Vorbereitung und Durchführung der Eigentümerversammlung; wesentliche Elemente rechtsicherer Beschlussfassungen; Protokolle und Beschluss-Sammlungen; die Folgen der Anfechtungsklage.

Lernziele:
In diesem Workshop lernen Sie die Fundamente der WEG-Verwaltung kennen. Sie verstehen die Konstruktion mit der Trennung von Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum. Sie erfahren Details über die Bedeutung und Wichtigkeit der Teilungserklärung. Sie gehen entscheidende Schritte hinein in die Vorbereitung und Durchführung von Eigentümerversammlungen.
Ihre Kopmpetenz als Verwalter/in wird gestärkt und Sie gewinnen größere Sicherheit im Umgang mit den Eigentümern.

Die Teilnehmer/innen sollten kaufmännische Grundlagen mitbringen.

Ihre Referentin: Eva Karcher
ist Juristin, Wirtschaftsmediatorin und arbetet seit Jahren erfolgreich als Immobilientrainerin. Sie schult Immobilienfachwirte, hat die Verwalterzetifikatslehrgänge der IHK mitkonzipiert und führt Trainings für große rennomierte Firmen durch. Ihre Vita als frühere Rechtsanwältin, Immobilienmakler- und Immobilienverwalterin ermöglicht lebendige, ganzheitliche Workshops ohne Scheuklappenblick gerichtet aus alle Ebenen der Verwalterpraxis.

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, empfehlen wir Ihnen: Melden Sie sich gleich an!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Alle Teilnehmer erhalten ein Skript, eine Teilnahmebescheinigung mit Inhaltsangabe und einem Ausweis von 5,5 Zeitstunden für ihren Weiterbildungsnachweis. Dieser Workshop ist durch den Gesetzgeber als Weiterbildungsmaßnahme gem. § 34c Abs. 2a GewO i. V. mit § 15b Abs. 1 MaBV für Wohnimmobilienverwalter anerkannt. Für Ihre Verpflegung ist gesorgt.
Mitglieder des VDIV-RPS erhalten, zum Erreichen des Fortbildungszertifikats 2019, 30 Punkte auf Ihrem Weiterbildungskonto gutgeschrieben.

Aktuelles

IW Köln: Fast zwei Millionen Wohnungen stehen in Deutschland leer

Rund 4,7 Prozent aller Gebäude in Deutschland stehen leer, so eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die auf Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beruht. Demnach sind aktuell rund 1,94 Millionen Wohnungen in Deutschland unbewohnt, Tendenz steigend. Besonders groß ist das Problem in den neuen Bundesländern: In 40 von 77 ostdeutschen Kreisen stehen mindestens zehn Prozent aller Wohnungen leer.

Deutschland und besonders Berlin bei Wohnimmobilieninvestoren top

Die Höhe der institutionellen Investitionen in den europäischen Wohninvestmentmarkt zeigte laut dem Beratungsunternehmen JLL im Jahr 2018 einen Anstieg um über 40 Prozent auf 56 Milliarden Euro gegenüber 2017 an. Erfasst wurden institutionelle Transaktionsvolumina über 5 Millionen Euro, einschließlich Fusionen, Übernahmen und Projektentwicklungen. Rund 20,4 Mrd. Euro und damit 35 Prozent des Transaktionsvolumens entfielen 2018 auf die Top-20-Metropolregionen Europas, angeführt von Berlin mit dem europaweit höchsten Transaktionsvolumen von rund 3,11 Milliarden Euro.

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