Veranstaltungen des VDIV-RPS

W-10 Die Heizkostenabrechnung - Grundlagen

Termin:

Dienstag, 26. November 2019; 10:00 - 17:00 Uhr

Ort:

Europa Hotel Ludwigshafen, Ludwigsplatz 5-6, 67059 Ludwigshafen

Referent/en:

Anat Wand

Gebühr:

149,00 EUR netto - Mitglieder des VDIV-RPS und der DDIV-Landesverbände
199,00 EUR netto - Nichtmitglieder
Auszubildende/Praktikanten zahlen bei Nachweis den halben Preis.

Zielgruppe:

Führungskräfte, Mitarbeiter/innen, Quereinsteiger/innen, Auszubildende, Praktikanten

Inhalte:

"Von mehr als tausend untersuchten Heizkostenabrechnungen war nur etwa ein Drittel fehlerfrei." so die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am 22.08.2018. Ob die Daten repräsentativ sind ist fraglich, dennoch müssen Verwalter mit erhöhten Nachfragen und Beschwerdeaufkommen rechnen. Das Seminar bringt Klarheit und Sicherheit beim Umgang mit Beschwerden sowie Vermeidung von Fehlern.

In dem Grundlagenseminar können Sie Ihre Fachkenntnisse auffrischen und auf den neuesten Stand bringen. So können Sie Fehler vermeiden und dank der erworbenen Fachkenntnisse souverän bei Kundenreklamationen sowie Verhandlungen mit Messdienstleistern reagieren. Selbstverständlich können Sie Ihre Fragen und Beispiele in der dafür reservierten Zeit stellen. Denn: "Man sieht nur das, was man weiß." (Theodor Fontane)

  • Pflicht zur Abrechnung und Verbrauchserfassung §1-3 sowie Ausnahmen gemäß §11 HeizkostenV
  • Die Wahl der Ausstattung gemäß §4-5 HeizkostenV, Messdienstleister
  • Das neue Eich- und Messgesetz - Ist die Umlage nach Verbrauch trotz Ablaufs der Eichfrist weiterhin möglich?
  • Abrechnungsmodalitäten - Wärme, Kälte, Warmwasser gemäß §7-8 HeizkostenV
  • Die Vorverteilung und die Nutzergruppenabrechnung nach §5-6 HeizkostenV
  • Die Warmwasserkostenabrechnung nach §9 HeizkostenV (Was hat sich durch den Einsatz von Wärmemengenzähler verändert?)
  • Schätzung nach §9a HeizkostenV
  • Nutzerwechsel nach §9b HeizkostenV
  • Überschreitung der Höchstsätze gemäß §10 heizkostenV
  • Die systematische Vorbereitung der Abrechnung
  • Plausibilisierung der Abrechnungsergebnisse

Die Teilnehmer/innen sind in der Lage, die Heiz- und Warmwasserabrechnung besser zu verstehen, vorzubereiten und sicher dirchzuführen. Durch einen geschäften Blick auf die unterschiedlichen Konstrukte werden Fehler vermieden. Die notwendigen Vorkehrungen können dann rechtzeitig getroffen werden. Eine professionelle Bearbeitung von Reklamationen und Beschwerden kann sicher erstellt werden.

Ihre Referentin: Anat Wand

ist Immobilienfachwirtin IHK, Sachverständige im Immobilien- und Grundstückswesen und Dozentin mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Sie besitzt die Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024, EUC CERT-Nr. 1-14-1048 für Betriebskosten von Gebäuden. Anat Wand ist Mitglied des Prüfungsausschussees Geprüfter Immobilienfachwirt IHK-Karlsruhe und Rhein-Neckar.

Alle Teilnehmer erhalten ein Skript und einen Weiterbildungsnachweis mit 5,5 Zeitstunden. Für Ihre Verpflegung ist gesorgt.

Die Weiterbildung wird nach §34c Abs. 2a GeWO i. V. mit §15b Abs. 1 MaBV für Wohnimmobilienverwalter anerkannt.

Mitglieder des VDIV-RPS erhalten zum Erreichen des Fortbildungszertifikats 2019 auf Ihrem Weiterbildungskonto 30 Punkte gutgeschrieben.

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, empfehlen wir Ihnen: Melden Sie sich gleich an!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Aktuelles

Grunderwerbsteuer: Einnahmen klettern auf Rekordhöhe

2018 sind die Einnahmen der Bundesländer durch die Grunderwerbsteuer auf fast 14,1 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Bundesfinanzministerium bekannt gibt, entspricht dies einem Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2010 hat sich das Steueraufkommen somit fast verdreifacht.

DDIV: Wiedereinführung des Meisterbriefs ist falsche Klientelpolitik

Der Bundesrat fordert heute, in einigen Handwerksberufen die Pflicht zum Meisterbrief wieder einzuführen. So sollen Ausbildung von Fachkräften und Attraktivität von Handwerksberufen gestärkt werden. Mit Blick auf die Bestrebungen der Europäischen Union ist dies eine Rolle rückwärts. Zudem wird damit neuer Bürokratie Tür und Tor geöffnet. Viel wichtiger für Millionen von Verbrauchern wäre die Einführung eines Sachkundenachweises für Immobilienverwalter. Den hatten Bundesrat und Bundestag aber erst kürzlich abgelehnt – u.a. wegen zu hoher Bürokratie.

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