Veranstaltungen des VDIV-RPS

Aktuelles Gebäudeenergiegesetz - Einfluss auf die Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung

Termin:

Mittwoch, 9. Juni 2021; 9:00 - 12:10 Uhr inkl. 10 Minuten Pause

Ort:

Online-Seminar

Referent/en:

Anat Wand

Gebühr:

74,50 EUR netto - Mitglieder des VDIV-RPS und der VDIV Landesverbände
99,50 EUR netto - Nichtmitglieder
Auszubildende / Studenten / Praktikanten nehmen gegen Nachweis zum halben Preis teil.

Zielgruppe:

Wohnimmobilienverwalter/innen; Sachbearbeiter/innen; Auszubildende; Studenten; Praktikanten; Quer- und Seiteneinsteiger*innen

Inhalte:

Die Verabschiedung des GebäudeEnergieGesetzes (GEG) im Bundestag ist am 18. Juni 2020 erfolgt. Der Bundesrat hat dem Gesetz am 3. Juli 2020 zugestimmt. Danach hat es der Bundespräsident unterzeichnet, wurde anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 1. November 2020 in Kraft getreten. Die daraus resultierende Novellierung der Heizkostenverordnung liegt aktuell als Entwurf vor und soll demnächst beschlossen werden.

Was ändert sich? Welche Vorbereitung müssen Sie treffen? Zeitplan? Was bedeutet die neue Regelung für die Abrechnungssaison 2021?

Im Bereich der WEG- und Mietverwaltung bedeutet dies neue Regelungen für die Heizkostenabrechnung sowie eine Energieausweispflicht.

Mit diesem Seminar werden gemäß MaBV Anlage 1 zu § 15 die Themen 5.4.2.2 Erstellung von Betriebskostenabrechnungen, 5.1 Bewirtschaftung von Mietobjekten, und 5.3 Konflikt-, Beschwerde- und Sozialmanagement geschult.

Inhalt und Schwerpunkte
  • Grundlagen - Rechtsquellen
  • Welche wesentlichen Neuerungen sieht das am 03.07.2020 novellierten Gebäudeenergiegesetz vor?
  • Entwurf Verordnung zur Verteilung der Betriebskosten und zu Abrechnungs-und Verbrauchsinformationen (Novelle der Heizkostenverordnung) Handlungsbedarf?
  • Besprochen werden: Unterjährige Information (Form, Inhalt, Fristen...); Gerätemanagement (Zulässigkeit, Zeitplan, Eichfristen...); Abrechnungsmodalitäten (Wie, Was...); CO² Bepreisung (Neue Regelungen, Erläuterung...)
  • Umsatzsteuersenkung
  • Folgen für die WEG-Verwaltung
  • Auswirkung auf die Mietverwaltung
  • Auswirkung auf den Abrechnungsprozess
  • Checkliste für die Umsetzung

Lernziele
Die Teilnehmer*innen sind in der Lage die technischen und rechtlichen Änderungen zum Thema Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung umzusetzen. Durch einen geschärften Blick auf die Unterschiedlichen Konstrukte werden Fehler vermieden. Die notwendigen Vorkehrungen können dann rechtzeitig getroffen werden.

Eine Professionelle Bearbeitung von Reklamationen und Beschwerden kann sicher erstellt werden.

Voraussetzungen
./.

Ihre Referentin
Anat Wand
Immobilienfachwirtin IHK
Sachverständige im Immobilien- und Grundstückswesen

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, empfehlen wir Ihnen: Melden Sie sich gleich an!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Anmeldeschluss: am Vortag

Die Online-Seminare werden durch den Gesetzgeber als Weiterbildungsmaßnahme gemäß § 34c Abs. 2a GeWo i. V. mit § 15b Abs. 1 MaBV für Wohnimmobilienverwalter anerkannt.

Alle Teilnehmer*innen erhalten ein Skript, eine Teilnahmebescheinigung mit Inhaltsangabe und einem Ausweis von 3 Stunden für ihren Weiterbildungsnachweis.
Mitglieder des VDIV-RPS erhalten zum Erreichen des Fortbildungszertifikats 2021 10 Punkte auf Ihrem Weiterbildungskonto gutgeschrieben.

Aktuelles

Klimaneutralität bis 2045 möglich

Deutschland könnte – statt wie bisher für 2050 geplant – bereits im Jahr 2045 klimaneutral sein. Dadurch würden rund eine Milliarde Tonnen CO2 eingespart werden. Zu diesem Fazit kommt die neue Studie der Stiftung Klimaneutralität in Zusammenarbeit mit der Agora Energiewende und Agora Verkehrswende. Die Erhebung zeigt ein deutliches Potenzial, um die Klimawende zu beschleunigen – es sei an der Politik, dies zu nutzen.

Einigung auf Senkung der EEG-Umlagen

2021 ist das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) in Kraft getreten (» der VDIV berichtete). Es gab noch einige offene Fragen zur Finanzierung des Ökostroms. Nachdem die SPD die Gespräche aufgrund von Lobbyismus-Vorwürfen gegen Parteizugehörige der Union gestoppt hatte, kam es nun zu einer Einigung der großen Koalition: Mithilfe von Steuergeldern sollen Stromkunden in den kommenden Jahren entlastet werden.

Mit der Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen.
ok