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Wohnen im Alter - eine Chance auch für Immobilienbesitzer

Erfolgreiches Beiratsseminar des VDIV Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. in Landau

Viele Immobilien-Interessierte zog es am 16.01. in das „Alte Kaufhaus“ in Landau: Der Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. veranstaltete in dieser besonderen Location gemeinsam mit Vodafone Kabel Deutschland sein erstes Beiratsseminar unter dem Titel „Wohnen im Alter“.

Die Bevölkerung in Deutschland veraltet zunehmend, der durchschnittliche Bundesbürger ist aktuell 46 Jahre alt - Tendenz steigend. Immer mehr Menschen werden pflegebedürftig, möchten aber weiter in ihrem gewohnten Umfeld leben. Wie kann die Wohnungswirtschaft auf diese Entwicklung reagieren? Welche Möglichkeiten gibt es, Umbauten auch in Wohnungseigentümergemeinschaften zu realisieren? Welche Anforderungen bestehen und wie sieht es mit staatlichen Förderungen aus? Qualifizierte Antworten erhielten die rund 60 Teilnehmer bei zahlreichen Vorträgen: aus verschiedenen Blickwinkeln klärten die Fachreferenten die anwesenden Beiratsmitglieder rund um das „Wohnen im Alter“ auf. Thomas Bauer, Vorstand der Bau AG Kaiserslautern, stellte das Praxisbeispiel „Ambient Assisted Living“ vor. Die Idee des in Kaiserslautern erfolgreich umgesetzten Projektes war es, Bewohnern mittels technischer Unterstützung, serviceorientierten Dienstleistungen und baulichen Veränderungen ein barrierefreies Wohnumfeld zu schaffen, damit sie so lange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnumgebung leben können. Im Anschluss referierte Oliver Pietsch von Vodafone Kabel Deutschland über den Mehrwert von modernen Breitbandkabeln zur Reduzierung technischer Wohnbarrieren und Steigerung des Sicherheitsgefühls. Die weiteren Themen des Vortragsprogramms: Die KFW Frankfurt informierte die Besucher über staatliche Fördermittel, MD Medicus berichtete über Sicherheit beziehungsweise Service in der Wohnungswirtschaft und Kuthan Immobilien präsentierte eine Markteinschätzung zur zukünftigen Vermietbarkeit von Wohnobjekten.

Das Fazit der Veranstaltung: Viele Barrieren wie Stolperfallen oder eine zu enge Möblierung lassen sich ohne großen baulichen und finanziellen Aufwand beseitigen, für den Notfall garantiert ein 24-Stunden Hausnotruf älteren Menschen Hilfe auf Knopfdruck und schenkt ihnen so Sicherheit.

Auch wenn die Umsetzung mit Kosten verbunden ist, profitiert auch die Vermieterseite: Mieter leben länger in ihrem gewohnten Umfeld, Objekte lassen sich barrierefrei besser vermieten, Leerstände und Fluktuation sinken. Der Vorteil: Viele Umbaumaßnahmen werden durch staatliche Programme gefördert. Diese Mehrwerte machen altengerechtes Wohnen auch für Vermieter und die Immobilienwirtschaft zu einem interessanten Aspekt für die Zukunft.

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DDIV lobt Stipendien für immobilienwirtschaftliche Fortbildungen aus

Zum zweiten Mal vergibt der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) Stipendien für immobilienwirtschaftliche Fortbildungen am EBZ, dem Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Gefördert wird jeweils eine Weiterbildung im Fernlehrgang Geprüfte/r Immobilienfachwirt/in (IHK/EBZ) sowie eine Fortbildung im Fernlehrgang Geprüfte/r Immobilienverwalter/in (EBZ). Bewerben können sich sowohl Mitarbeiter aus der Immobilienwirtschaft als auch Quereinsteiger mit entsprechender Erfahrung. Die Ausschreibung läuft bis zum 22. Juli 2016.

Fahnenmeer und Grillfreude: Der DDIV erläutert, was während der Fußball-EM erlaubt ist

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich steht kurz bevor. König Fußball regiert dann nicht nur die Sportwelt, sondern auch das Leben auf Deutschlands Straßen. Die sommerlichen Temperaturen locken viele Fans zur gemeinsamen Party wieder in den heimischen Garten, Innenhof oder auf den Balkon. Hier lässt es sich entspannt feiern – Grillwurst, schwarz-rot-goldener Fahnenschmuck und Torjubel natürlich inklusive. Ärger mit den Nachbarn ist da beinahe vorprogrammiert. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) gibt Tipps und erläutert, an welche Regeln sich Wohnungseigentümer und Mieter halten sollten.